Die Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026 steht vor der Tür! Am 8. März 2026 entscheiden die Wahlberechtigten des Landes Baden-Württemberg, wie sich der neue Landtag zusammensetzen wird und welche politischen Weichen für die kommenden fünf Jahre gestellt werden. Mit unserem Tool auf der Webseite finde-deine-partei.ai kannst du herausfinden, welche Partei mit ihren landespolitischen Positionen am besten zu deinen Präferenzen passt:

Wer darf bei der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg wählen?

Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsbürger*innen, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Baden-Württemberg haben. Außerdem dürfen sie nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sein.

Du erhältst automatisch eine Wahlbenachrichtigung per Post. Darin findest du dein zuständiges Wahllokal. Wenn du am Wahltag verhindert bist, kannst du Briefwahl beantragen.

Wie funktioniert die Briefwahl?

Falls du am Wahltag nicht persönlich im Wahllokal wählen kannst, hast du die Möglichkeit der Briefwahl. Dafür musst du einen Wahlschein bei deiner Gemeinde beantragen – in der Regel schriftlich, persönlich oder online.

Wichtig: Dein Wahlbrief muss spätestens am Wahltag bis 18:00 Uhr bei der zuständigen Stelle eingegangen sein. Maßgeblich ist der rechtzeitige Eingang, nicht der Poststempel.

Warum gibt es in Baden-Württemberg nur eine Stimme?

Im Gegensatz zur Bundestagswahl hast du bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg nur eine Stimme.

Mit dieser einen Stimme wählst du einen Kandidatin in deinem Wahlkreis. Gleichzeitig zählt deine Stimme auch für die Partei dieser Person. Es gibt also keine getrennte Erst- und Zweitstimme.

Das Wahlsystem verbindet Persönlichkeitswahl und Verhältniswahl in einem einzigen Wahlakt.

Wie werden die Sitze im Landtag verteilt?

Baden-Württemberg ist in 70 Wahlkreise eingeteilt. In jedem Wahlkreis wird die Kandidatin oder der Kandidat mit den meisten Stimmen direkt gewählt.

Die Gesamtzahl der Sitze im Landtag beträgt regulär mindestens 120. Diese verteilen sich nach dem Verhältnis der landesweit erzielten Stimmen auf die Parteien, die die Fünf-Prozent-Hürde überschreiten.

Kandidatinnen und Kandidaten, die in ihrem Wahlkreis nicht direkt gewinnen, können über sogenannte Zweitmandate (nach Stimmenstärke in den vier Regierungsbezirken: Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen) in den Landtag einziehen.

Überhang- und Ausgleichsmandate können dazu führen, dass der Landtag größer als 120 Sitze wird.

Welche Sperrklausel gilt?

Parteien müssen landesweit mindestens 5 % der gültigen Stimmen erreichen, um in den Landtag einzuziehen. Eine Grundmandatsklausel wie bei der Bundestagswahl gibt es in Baden-Württemberg nicht.

Auf welchen Grundsätzen basieren Wahlen in Baden-Württemberg?

Wie alle Wahlen in Deutschland basiert auch die Landtagswahl auf den verfassungsrechtlichen Wahlgrundsätzen:

  • Allgemein: Alle Wahlberechtigten dürfen wählen.
  • Unmittelbar: Die Abgeordneten werden direkt gewählt.
  • Frei: Die Wahlentscheidung erfolgt ohne Zwang oder Druck.
  • Gleich: Jede Stimme zählt gleich viel.
  • Geheim: Niemand kann nachvollziehen, wie du gewählt hast.

Warum ist die Landtagswahl wichtig?

Der Landtag von Baden-Württemberg wählt den Ministerpräsidenten oder die Ministerpräsidentin und kontrolliert die Landesregierung. Er entscheidet über zentrale landespolitische Themen wie Bildung, Polizei, Hochschulen, Infrastruktur, Wirtschaftsförderung und Teile der Klimapolitik.

Deine Stimme bestimmt also, wie Baden-Württemberg in den kommenden Jahren gestaltet wird.

Mit finde-deine-partei.ai kannst du herausfinden, welche Partei am besten zu deinen landespolitischen Ansichten passt. Jede Stimme zählt – nutze sie, um aktiv die Zukunft Baden-Württembergs mitzugestalten!

Bereit? Probiere es doch gleich aus: finde-deine-partei


Du willst dein Wissen zur Landtagswahl testen?

Quiz